Piratenpartei Zürich

Für eine digitalkompetente, demokratische und humanistische Schweiz

Die Piratenpartei Zürich operiert politisch an der Schnittstelle von Digitalisierung und Demokratie. Als Partei mit gesinnungsübergreifender Struktur stehen wir für unorthodoxe Pragmatik und bringen frischen Wind in die Schweizer Politlandschaft.

13 Jahre Erfahrung

500+ Mitglieder

Global vernetzt

Philippe (Pipo) Burger

Philippe (Pipo) Burger

Kandidat Nationalratswahlen

Mehr erfahren
Linda Carmen Schmid

Linda Carmen Schmid

Kandidatin Nationalratswahlen

Mehr erfahren
Jorgo Ananiadis

Jorgo Ananiadis

Kandidat Nationalratswahlen

Mehr erfahren
Bostan Bilali

Bostan Bilali

Kandidat Nationalratswahlen

Mehr erfahren

Unsere 10 wichtigsten Forderungen

Zusammen mit der Piratenpartei Schweiz und deren Sektionen haben wir im Mai 2023 unsere 10 wichtigsten Forderungen ausgearbeitet.

1.

Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte

Die Grundrechte und die Gewaltenteilung müssen gestärkt werden. Wir setzen uns dafür ein, dass Grundrechte gerichtlich durchgesetzt werden können. Richterinnen und Richter müssen unabhängig von Parteien sein.

2.

Schutz vor Überwachung

Wir fordern ein Ende der flächendeckenden Überwachung von Bürgerinnen und Bürgern und setzen uns darüber hinaus für eine effektive Kontrolle von Geheimdiensten ein.

3.

Stärkung der Meinungsfreiheit im Internet

Es ist wichtig, dass sich die Menschen im Netz frei austauschen können. Aussagen dürfen nicht zensiert werden. Das ist die Grundlage einer demokratischen Gesellschaft.

4.

Schutz von Whistleblowern

Wer Missstände aufdeckt, leistet einen wichtigen Beitrag an eine funktionierende und faire Gesellschaft und muss deshalb geschützt werden.

5.

Informationsfreiheit

Wir setzen uns für die Veröffentlichung aller Dokumente des Bundes im Netz ein, um eine offene und transparente Verwaltung zu gewährleisten.

6.

Digitale Bildung

Wir fordern eine Stärkung der digitalen Bildung und eine bessere Ausbildung von Lehrkräften insbesondere im Umgang mit den Herausforderungen des Informationszeitalters.

7.

Digitale Integrität

Wir fordern eine Stärkung des Datenschutzes und ein Recht darauf, nicht überwacht, kontrolliert und analysiert zu werden.

8.

Technologische Souveränität

Wir fordern eine möglichst unabhängige Infrastruktur in der Schweiz. Wir setzen uns für einen resilienten und innovativen Wirtschafts- und Forschungsstandort ein.

9.

Transparente Politikfinanzierung

Wir fordern eine vollständige Offenlegung aller politischen Spenden und Lobbyistenaktivitäten, um den Einfluss von Sonderinteressen auf die Politik zu minimieren.

10.

Open Government

Sobald staatliche Mittel eingesetzt werden, müssen offene Standards, quelloffene Software, Open Data und Open Access Grundprinzipien sein.

Initiative für digitale Integrität eingereicht!

Soeben haben wir im Kanton Zürich unsere Initiative zur digitalen Integrität eingereicht. Dabei übertragen wir die Idee von Grundrechten in den digitalen Raum.

Mehr erfahren

Beiträge

Ablehnung Digitaler Unversehrtheit im Nationalrat

Wir bedauern die deutliche Absage des Nationalrats ein Grundrecht auf Digitale Unversehrtheit in die Bundesverfassung aufzunehmen. Offenbar ist dem Nationalrat nicht bewusst, dass wir uns im Informationszeitalter befinden und unsere Grundrechte deshalb dringend ein Update benötigen, um eine freiheitliche und demokratische Zukunft zu gewährleisten.

Fehlerhafte Ergebnisermittlung Nationalratswahlen 2023

Die Piratenpartei Zürich bedauert die Panne des Bundesamts für Statistik bei der Ergebnisermittlung und die damit einhergehende Verunsicherung in der Bevölkerung bezüglich des Vertrauens in das Wahlergebnis. Im folgenden Statement reagieren wir auf diese Lage mit einer Einordnung und formulieren grundlegende Anforderungen für demokratische Abstimmungs- und Wahlprozesse im Informationszeitalter.

Ergebnis Nationalratswahlen 2023

Die Piratenpartei hat gestern an der Nationalratswahl im Kanton Zürich respektable 0,43 Prozent Wähleranteil erreicht. Die Piratenpartei Schweiz hat leicht zugelegt, die Piratenpartei Zürich einen minimalen Verlust von 0,03 Prozent gegenüber 2019 gemacht. In einem schwierigen Umfeld ist es gelungen, den seit 2015 anhaltenden Negativtrend zu durchbrechen und den Wähleranteil zu stabilisieren.

Piratenpartei lehnt die Teilrevision des kantonalen Polizeigesetzes ab

Die Piratenpartei Zürich äussert ernsthafte Bedenken gegen die vorgeschlagene Revision des kantonalen Polizeigesetzes und lehnt es in der vorliegenden Form ab. Besonders problematisch sind die Bestimmungen zur technischen Überwachung und der Erstellung von Bewegungsprofilen ohne konkreten Anfangsverdacht. Staatstrojaner lehnen wir aufgrund der Gefahr für die Informationssicherheit strikt ab.

Die Piratenpartei und ein Zusammenschluss von ethischen Tech-Unternehmern nehmen als «Digital-Liberale Allianz» Kurs aufs Parlament

Heute reichen die Piratenpartei Zürich (PPZH) und ZH.digital – ein Zusammenschluss von ethischen Tech-Unternehmern – ihre Listen für die Nationalratswahlen beim statistischen Amt des Kantons Zürich ein. Erklärtes Ziel ist es, die Schweiz und ihre Bewohnerinnen und Bewohner in eine sichere und freiheitliche Zukunft im Informationszeitalter zu führen.

Unsere Kandidierenden

In öffentlichen Vorwahlen haben wir unsere Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten bestimmt. Dieses Vorgehen entspricht unseren Prinzipien der «Demokratie» und «Transparenz».

Philippe (Pipo) Burger

Investor & Unternehmer, Klosters Dorf, 1988

smartvote

Mein grosses Ziel ist eine demokratische, grundrechtskonforme und menschenwürdige Zukunft im Informationszeitalter. Seit vielen Jahren widme ich mich intensiv der Netzpolitik, mit einem besonderen Augenmerk auf nationale und internationale Überwachungsgesetzgebung und Internetregulierung.

Sowohl die grossen Techkonzerne als auch der Überwachungsstaat pfeifen auf Gesetze und Menschenrechte. Diesen unhaltbaren Zustand gilt es schnellstmöglich zu überwinden. Für eine demokratische Zukunft in Würde und Freiheit müssen wir die Grundrechte wiederbeleben.

Die rasante Entwicklung im Bereich der künstlichen Intelligenz birgt erhebliches Disruptionspotenzial für unsere gesellschaftliche und wirtschaftliche Ordnung. Auch der globale Trend elektronisches Zentralbankengeld einzuführen, oder der geplante Einsatz von digitalen Ausweisen im Internet, stellen grundlegende Freiheitsrechte infrage. Neben grösstmöglicher Offenheit und Transparenz, ist eine selbstbestimmt informierte Bevölkerung unabdingbar für die anstehende Diskussion zur Regulierung dieser neuen Technologien.

Die Digitalpolitik des Bundes ist gescheitert. Nur wenn Informationssicherheit und Privatsphäre oberste Priorität geniessen bei Digitalisierungsprojekten, können diesen Erfolg haben. Ohne Vertrauen geht es nur mit Zwang.

Neben meinem konsequenten Einsatz für die Grundrechte im digitalen Raum liegt mir ein möglichst transparenter Staat und eine unabhängige Justiz am Herzen. Das Bundesgericht darf Akte der Bundesversammlung und des Bundesrats nicht auf Verfassungskonformität prüfen. Ich schlage eine Verfassungsgerichtsbarkeit und eine qualifizierte, demokratische Wahl der Bundesrichter vor.

Linda Carmen Schmid

Softwareentwicklerin, Uster, 1994

smartvote

...dass er dienen, nicht, dass er herrschen soll.

Damit meine politische Arbeit und die Technologien der Gesellschaft dienen, möchte ich meine Erfahrungen aus dem Journalismus, dem Kulturschaffen und der Softwareentwicklung kombinieren, um dank diesem themengreifenden Blick Lösungen zu schaffen. Vermeintliche Gegensätze können vereint werden. Beispielsweise müssen Gesundheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit kein Widerspruch sein.

Eine entsprechende, breite Bildung soll uns alle ermächtigen Kontrolle über unsere eigenen Daten und über unsere Persönlichkeit in der digitalen Sphäre zu erlangen.

Das Ungleichgewicht an Datenmengen und damit Wissen zwischen Konzernen und Regierungen einerseits und Stimmberechtigten andererseits führt zu einem inakzeptablen Machtgefälle. Es braucht eine Regulierung von Grosskonzernen in Bezug auf ihre Bereicherung mittels unserer persönlichen Daten. Genauso braucht es Transparenz in Bezug auf Interessenbindungen und Geldflüsse in der Politik, sowie die Offenlegung von nicht persönlichen Verwaltungsdaten und der Quellcodes behördlich genutzter Software.

Jorgo Ananiadis

Ingenieur & Unternehmer, Ostermundigen, 1969

smartvote Persönliche Webseite

Ich arbeite in der IT-Sicherheit, bin Dozent für Erwachsenenbildung und absolvierte kürzlich aus Eigeninteresse die Ausbildung zum Solarplaner. Als Ur-Berner lebe ich mit Familie und Kindern in Ostermundigen und bin dort auch politisch sehr aktiv. Neben dem Job engagiere ich mich in zahlreichen Vereinen und bin dauernd unterwegs, um für und mit der Familie was zu bauen, bewegen oder reparieren. Als Präsident der Piratenpartei amte ich in Ostermundigen im Grossen Gemeinderat, der Geschäftsprüfungskommission und im Elternrat. Zudem engagiere ich mich in diversen Initiativ- und Referendumskomitees, trage mit Wissen und Erfahrung in vielen Arbeitsgruppen bei und wirke als Autor bei zahlreichen Vernehmlassungen.

Piraten im Parlament vervielfachen die Digitalkompetenz der Politik und sparen somit viel Steuergeld, welches heute durch Inkompetenz und teure Berater mit Interessenkonflikten verschwendet wird. Ich setze mich ein für eine humanistische, liberale und progressive Schweiz. Die Bürger sollen selbstbestimmt leben und sich frei entfalten können. Ich fordere Mut zur Veränderung, gute Bildung, starke Grundrechte und ein respektvolles Miteinander.

Die Altparteien vermasseln seit Jahren Gesetze und Projekte und schlagen mit ihrer Ideologie überflüssige Purzelbäume. Anstatt die dringenden und wichtigen Probleme unseres Landes zu lösen, werden Themen so bewirtschaftet, dass sie alle 4 Jahre wieder in denselben Abstimmungskampf führen. Das muss aufhören. Wir wollen Lösungen. Wir brauchen Politiker mit Visionen. Wir fordern Gesetze, die funktionieren. Wir Piraten können das.

Du möchtest uns unterstützen?

Als kleine Partei sind wir sowohl personell wie finanziell auf die Mithilfe von Bürgerinnen und Bürgern angewiesen. Falls du uns mit deiner Zeit unterstützen möchtest, kontaktiere uns bitte per E-Mail.

Jetzt mitmachen Jetzt spenden

Weitere Kandidierende

Bostan Bilali

Bostan Bilali

Kaufmann, Zürich, 1994

Mit Wurzeln in Gostivar, Nordmazedonien, lebe ich seit Jahren in Zürich. Ich befürworte ein Stimmrecht für langjährige Einwohnerinnen und Einwohner. Zudem plädiere ich für sinnvollen Klimaschutz, darunter kostenfreier ÖV und die Förderung erneuerbarer Energien. Ein gutes, demokratisches Miteinander ist mir ein weiteres wichtiges Anliegen, denn das fördert den sozialen Zusammenhalt.

smartvote
Aquila Camenzind

Aquila Camenzind

Unternehmerin, Zürich, 1968

smartvote Persönliche Webseite
Renato Sigg

Renato Sigg

Jurist & IT Admin, Hettlingen, 1988

smartvote
Rahel Surbeck

Rahel Surbeck

Übersetzerin, Cordast, 1978

smartvote
Michael Thalmann

Michael Thalmann

Geschäftsführer KMU, Bülach, 1979

smartvote

Pat Andrea Mächler

MSc Informatik & UX Specialist, Basel, 1983

smartvote Persönliche Webseite

Susanna Gilly

Selbständig, Riedikon, 1957

smartvote

Samuel Furter

Staff Engineer, Suhr, 1995

smartvote
Ahmet Seyfettin

Ahmet Seyfettin

Personal Assistent, Zürich, 1984

smartvote

Jonas Gut

IT-Security Analyst, Zürich, 1990

smartvote
Florian Leutert

Florian Leutert

Bachelor of Science & IT-Projektleiter, Winterthur, 1989

smartvote
Lajla Rosenfelder

Lajla Rosenfelder

Trommelbauerin, Winterthur, 1989

smartvote

Sara Ilg Grov

Dipl. Tanz und Bewegungstherapeutin, Neftenbach, 1980

smartvote

Björn Grov

Dipl. El. Ing. FH Unternehmer, Neftenbach, 1971

smartvote
Mattia Luca Incerti

Mattia Luca Incerti

BSc Wirtschaftspsychologie & Unternehmer, Dietlikon, 1989

smartvote