Parolen zu den Volksabstimmungen vom 09.02.2014

Wir empfehlen euch, am 9. Februar wie folgt abzustimmen.

Kantonale Vorlage:

  • Ja zum Planungs- und Baugesetz (Zonen mit Anordnungen zur Nutzung erneuerbarer Energien). Die Vorlage gibt den Gemeinden einen zusätzlichen Handlungsspielraum. In besonders dafür geeigneten Bauzonen einen erhöhten Anteil erneuerbarer Energien an der Energienutzung festzulegen, kann unseres Erachtens sinnvoll sein. Es kann innovative Energienutzung vorantreiben und den Verbrauch fossiler Energien reduzieren helfen, ohne dass es wirklich jemandem wehtut.

Nationale Vorlagen:

  • Ja zu FABI. Dieses Finanzierungskonzept für die Eisenbahn-Infrastruktur bringt langfristige Planungssicherheit, damit zukunftsgerichtet in das Bahnnetz investiert werden kann. Ein leistungsfähiges Bahnnetz kommt der ganzen Schweiz zugute und darf daher der Allgemeinheit durchaus etwas kosten.
  • Nein zu «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache». Die finanzielle Frage ist hier bloss vorgeschoben, da Schwangerschaftsabbrüche, deren Kosten über den Selbstbehalt und die Franchise hinausgehen, die Prämienzahler nur unmerklich belasten. Vielmehr geht es darum, jeder Frau zu ermöglichen, sich bei einer ungewollten Schwangerschaft für oder gegen das Austragen des Kindes zu entscheiden.
  • Nein zur Masseneinwanderungsinitiative. Wir erachten die Personenfreizügigkeit für Schweizer in Europa und für Europäer in der Schweiz für bereichernd und förderlich – in wirtschaftlicher, kultureller und gesellschaftlicher Hinsicht. Diese Errungenschaft aufs Spiel zu setzen, wäre fahrlässig. Negative Aspekte der starken Zuwanderung müssen mit anderen Mitteln angegangen werden.